Dienstag, 28. Oktober 2014

Mein liebstes Zuhause - Gemütliches Wohnzimmer


Nach unserer Küche möchte ich dir heute unser Wohnzimmer zeigen. So wie es wirklich aussieht. Na gut, ein bisschen habe ich noch aufgeräumt, aber im Großen und Ganzen sieht es bei uns daheim genau so aus. Und ich liebe es. Es ist wie in der Küche bunt und es gibt ganz viel zu sehen. Ich mag vor allem die kleinen Details wie die Lomography-Kameras im Mini-Gewächshaus. Oder den Pinguin-Nüsschen-Spender vom Trödel rechts daneben. Überall gibt es etwas zu entdecken: Selbstgemachtes, Gekauftes, Geschenktes. Komm herein und schau dich um.

Die Matroschkas haben wir in Neuseeland gekauft und sie sind eine schöne Erinnerung an einen wunderbaren Urlaub. Mein grüner Daumen hält sich sehr versteckt, deshalb mag ich unkomplizierte Pflanzen wie Sukkulenten. Und ein Blumentopf bekommt hier auch mal einen kleinen Schnurrbart aus Maskingtape.
Hätte ich drei Wünsche frei, ich würde mir alten Parkettboden, hohe Stuckdecken und große, geteilte Fenster wünschen. Aber das sind Dinge, die man nicht ändern kann, vor allem nicht in einer Mietwohnung. Deshalb haben wir uns mit dem wunderschönen (haha) grauen Linoleumboden arrangiert und der große weiße Teppich macht den Boden gleich viel wohnlicher. Bald werden wir ja umziehen und in der neuen Wohnung liegt -trommelwirbel- Parkett. Zwar kein altes, aber Holzboden ist Holzboden und ich freue mich wahnsinnig.

Die Mischung aus alt und neu, Holz und bunt, Landhausstil und Retro zieht sich auch durch unser Wohnzimmer. Ich könnte nie alles einheitlich einrichten. Und ich finde es toll, wenn eine Wohnung individuell eingerichtet ist. Die schwarzweißen Collagen über dem Sofa sind zum Beispiel selbstgemacht und für unsere Schallplatten habe ich kleine Rollen an eine alte Bierkiste aus Holz geschraubt. Dahinter steht unser Schränkchen vom Trödelladen, in dem mein geliebtes Blümchengeschirr seinen Platz findet.
An der gegenüberliegenden Wand stehen unsere Bücherregale und unser Fernseher. Die Bilderleiste darüber lenkt ein bisschen von der Technik ab. Im rechten Rahmen siehst du ein vergrößertes analoges Supersampler-Bild, aufgenommen in Neuseeland an einem einsamen Strand. Und links eine Sammlung von quadratischen Lieblings-Telefonbildern aus 2013. Beide habe ich für ungefähr fünf Euro im Copyshop ausdrucken lassen. Wie man den Leuchtpfeil selber bastelt, habe ich dir hier gezeigt. Das Buch, in dem ich gerade schmökere, ist übrigens das neue Buch von Steffi von "ohhhmhhh". Ist sehr zu empfehlen.

Freust du dich auch so auf eine kuschelige Zeit daheim, wenn es draußen ungemütlich und kalt wird? Bücher lesen auf dem Sofa, Lieblingsserien anschauen, herumwerkeln, Kerzen anzünden... Mach es dir schön in deinem Zuhause, was auch immer dir gefällt.
Liebste Grüße
Eva

Lampe von Zill Licht
Matroschkas von Ingela Arrhenius z.B. hier

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Lieblingsbilder Ausgabe 37 + kleines Herbst-DIY


Vor Kurzem hatte ich 1-jähriges in Bielefeld. Zeit für ein kurzes Résumé? Ich mag die Stadt. Sie hat eine tolle Größe, bei der man immer wieder bekannte Gesichter trifft, sich aber dennoch nicht beobachtet fühlt. Ich mag Gerüchteküchen überhaupt nicht. Und im Gegensatz zum Dorfleben, kann man dem Tratsch in dieser 300.000-Einwohnerstadt auch gut entgehen und trotzdem ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln. :)
Die Lage ist nicht perfekt für mich. Meine Familie ist in Süddeutschland und mein Freund in Dresden. Aber das wird sich alles hoffentlich im nächsten Jahr in der ein oder anderen Art verändern.
Was dagegen toll ist, ist die viele Natur ringsum. In weniger als 15 Minuten stehe ich im Wald. Bei einem dreistündigen Abendspaziergang neulich habe ich zum ersten Mal den Fernsehturm aus der Nähe gesehen und dir ein paar herbstliche Lieblingsbilder mitgebracht.





Wie findest du dieses niedliche Herbst-Accessoire? Unterwegs habe ich ein paar Eicheln gesammelt und bei dieser die Eichel aus dem Hut gelöst. Dann mit der Heißkleberpistole ein Filzkügelchen in den Hut geklebt und eine Schnur oben festgeknotet. Mich machts froh. :)

Es ist schon wieder fast Wochenende! Hast du schon Pläne?
Ich geh vielleicht Blätter sammeln. Der Herbst ist toll! Auch wenns kühl ist, da kann man sich gut einkuscheln und heißen Tee oder Kaba trinken. ;)
Liebste Grüße,
Anne

Mittwoch, 15. Oktober 2014

{Machen, nicht pinnen} Ausgabe 1: Globus

Jetzt geht es los. Unser Projekt "Machen, nicht pinnen" geht in die erste Runde. Worum es geht? Die wunderbaren Projekte, die man in Zeitschriften und auf Blogs entdeckt, nicht nur auszuschneiden oder bei Pinterest zu pinnen, sondern einfach mal machen. Ideen nicht nur konsumieren und ständig neue, noch ausgefallenere erwarten, sondern selber kreativ werden. Bei diesen Kabelverschönerungen kam die Idee auf, ein gemeinsames Projekt daraus zu machen. Zusammen ist schöner als alleine. Deshalb gibt es immer am 15. des Monats die Möglichkeit mitzumachen und dein umgesetztes Projekt hier zu verlinken. Dabei ist es egal, ob du eine Idee genauso umsetzt, wie du sie gesehen hast, oder ob du sie kreativ abwandelst. Wichtig ist nur, dass du loslegst. (Ein paar kleine Regeln stehen unten.)



Damals, als ich diesen kleinen Globus in Berlin auf dem tollen Mauerpark-Flohmarkt sah, konnte ich als Kartographin nicht vorbeigehen. Also kaufte ich mir im Studium meinen ersten eigenen Globus. Nachdem ich mir quasi nie Deko kaufe (diese Woche habe ich meine 1. Vase erstanden), hatte er immer einen festen Platz im Regal. Obwohl ich schon seit langem die Farben nicht mehr schön finde, die sind einfach ausgeblichen. Als ich dann im Internet gesehen habe, dass man Globen auch cool anmalen kann (so zum Beispiel) wusste ich, was mein nächstes Wochenend-Projekt wird. Tatsächlich hat das Ganze einige Stunden gedauert. Aber ich finde, es hat sich gelohnt. Was meinst du? Schwarze Kontinente auf weißem Meer. (Kartographisch ist das übrigens ein harter Regelbruch: Wasser heller als Land verstößt gegen die höchsten Kartographen-Regeln. ;) )
So geht's:
Den Globus aus der Verankerung nehmen und mit Schaschlikspießen in einem Karton fixieren oder alternativ den Halter gut abkleben und in einen Karton stellen. Dann mit weißem Spraylack die Kugel (am besten im Freien) lackieren und die Schicht trocknen lassen. Der Karton ist dabei ein guter Schutz, damit man nicht die ganze Umgebung mitlackiert. So oft wiederholen, bis die Ländergrenzen gerade noch zu erkennen sind und diese mit einem Edding nachfahren. (Ich habe den Edding direkt auf den Globus gemalt, würde aber nächstes Mal zuerst ein paar Schichten weiß sprühen. So sieht man die Konturen am Schluss besser.) Mit der Spraydose den Globus so oft in dünnen Schichten lackieren, bis die bunten Farben nicht mehr durchschimmern, man den Edding aber noch durchscheinen sieht. Zum Schluss die Länder mit einem Pinsel und schwarzem Acryllack ausmalen und den Globus wieder in der Halterung befestigen.


Welche Idee hast du im letzten Monat umgesetzt? Wir freuen uns über jeden, der sein Projekt hier verlinken möchte:

Liebste Grüße und bleibt kreativ,
Eva und Anne

Kleingedrucktes: Bitte vergiss nicht, die Quelle deiner Idee mit anzugeben. Wir wollen schließlich Ideen umsetzen und nicht klauen. Du hast eine Woche Zeit um dein Projekt zu verlinken. Bitte nimm dafür nur aktuelle Projekte. Am 15.11. gibt es dann die nächste Runde.

Dienstag, 30. September 2014

Eine einfache Kuschel- oder Babydecke nähen


Ist dir schon aufgefallen, dass Schwangerschaft ansteckend ist? Zumindest habe ich das Gefühl. Überall plötzlich Kugelbäuche. Wir kommen wohl so langsam in das Alter... Ich habe vor einer Weile eine einfache Decke zum Kuscheln genäht und dachte mir, dass die Technik auch für eine Babydecke gut geeignet ist. Ich finde die Vorstellung total schön, dass die Decke ein Kind über die Jahre begleitet. Erst wird darauf rumgelegen, dann Krabbeln geübt und später Lego gespielt. Nur würde ich dafür vielleicht nicht gerade weißen Stoff verwenden. ;)

Für diese Decke muss man keinen Rand nähen oder kompliziert quilten können. Wenn man einfache eckige Formen verwendet, muss man sogar nur geradeaus nähen können.
Man braucht:
- zwei Stoffe der Größe 130cm x 150cm
- eine Fliesdecke in der gleichen Größe
- extra Stoff für die Applikationen
- Klebefolie zum Aufbügeln
Man legt die zwei Stoffe rechts auf rechts aufeinander und darunter die Fliesdecke. Mit 2cm Nahtzugabe zusammennähen und dabei ein Wendeloch lassen. An den Ecken die Nahtzugabe schräg abschneiden, damit man die Ecken schön ausformen kann. Die Decke durch das Loch wenden, alle Ecken nach außen drücken und das Loch von Hand oder einfach mit der Nähmaschine zunähen.

Bei den Applikationen habe ich es mir auch einfach gemacht. Die Klebefolie zum Aufbügeln gibt es beim Nähbedarf. Ein Papier der Folie entfernen und nach der Anleitung auf den Stoff aufbügeln. Die gewünschten Formen zum Beispiel ein Haus und Wolken ausschneiden, die zweite Papierlage entfernen, auf die Decke legen und mit dem Bügeleisen fixieren. Das hält sogar Waschen aus und falls sich doch mal ein Eck löst, kann man es einfach wieder festbügeln.

Ich habe die Formen sicherheitshalber noch mit kontrastfarbenem Garn festgenäht. Dadurch werden gleichzeitig die drei Deckenlagen fixiert und man hat auch auf der Rückseite der Decke ein schönes Muster. Für runde Formen eignet sich dafür ein Stopffuß mit ausgeschaltetem Transport am besten. Da kann man den Stoff beim Nähen frei Hand unter der Nadel bewegen und eben auch in runden Formen. Das braucht etwas Übung, aber dann kann man mit der Nähmaschine sogar Wörter schreiben. (Falls du eine ausführlichere Erklärung möchtest, melde dich!)

Die Technik ist allerdings nichts für Perfektionisten. Man schafft es kaum, dass sich der Stoff nicht leicht wellt, weil man beim Festnähen der Applikationen den Stoff nicht ganz glatt ziehen kann. Dafür ist die Decke zu groß. Außerdem fransen die Applikationen am Rand nach einer Weile etwas aus. Ich finde das aber schön so. Und die Knicke auf dem Bild unten - naja, ich steh nicht so auf Bügeln. ;)

Was meinst du? Zuviel Aufwand? Hast du schon mal eine Decke genäht? Irgendwelche Tricks?
Liebste Grüße
Eva

Mit dieser Idee hüpfen wir mal wieder rüber zu Ankes tollem Creadienstag.

Donnerstag, 25. September 2014

Lieblingsbilder Ausgabe 36 - Vegetarisches Glück


Weißt du was? Es läuft super. Kennst du das, wenn sich eins ins andere fügt und irgendwie passt? Genau so, wie es ist, gut ist? Ich hinterfrage nicht, ich freue mich einfach wie ein kleiner Herbstkönig und laufe grinsend durch den Tag. Auch wenn das Arbeiten mich gerade umhaut. Inklusive Erkältung und komischer Stimme und Trubel und viel, viel zu tun und an noch mehr zu denken. Aber das ist egal.
Was die Lieblingsbilder damit zu tun haben? Nichts. Aber der liebste Papa fragt so oft, was wir denn abends kochen. Vor allem was wir so ohne Fleisch kochen. Deshalb gibt es heute neun Inspirationen aus den letzten Wochen für köstliches vegetarisches Abendessen. Das meiste übrigens vom Mister gekocht, weil sehr viel Arbeit und so. Ich hab ganz schön Glück, nicht wahr?

In der oberen Reihe von links nach rechts: Bulgursalat mit rohem und geröstetem Gemüse; Bohnenburger mit Avocado, eingelegten, gerösteten Paprika und einer Mischung aus Kartoffel- und Süßkartoffelpommes (Der Wahnsinn!); Körnerbaguette mit Spiegelei, Käse und Rucola.
In der Mitte: Wraps mit Salat, Gemüse, Guacamole und Saurer Sahne; Nudeln mit Ziegenfrischkäse, Erbsen, Zuckerschoten, Rucola und Parmesan; Spaghetti mit Tomatensauce und Deko.
In der unteren Reihe: Gemüse-Tomaten-Reis mit Parmesan; Salat mit gebratenen Pilzen, Sonnenblumenkernen, Ei und Gemüse; Pasta-Rolls aus frischem Nudelteig (aus dem Kühlregal) mit roten Linsen und Zucchini.

Wir essen wirklich gerne und viel ohne Fleisch und bei diesen Gerichten fehlt auch überhaupt nichts. Wie ist es denn bei dir? Manchmal sind wir etwas ideenlos, deshalb habe ich mir vor ein paar Monaten das Lecker Veggie-Special gekauft und da kleben noch ganz viele Post-Its. Die Rezepte für den Burger aus roten Kidney-Bohnen und die Pasta-Rolls sind beide aus diesem Heft und waren so lecker. Vor allem die Burger wird es auf jeden Fall wieder geben. Das Rezept für die Nudeln mit Ziegenfrischkäse und Rucola stammt aus der deli, da sind auch einige vegetarische Rezepte dabei. Wir kochen allerdings nicht immer ohne Fleisch, gestern gab es zum Beispiel Lasagne. Aber ein bisschen weniger Fleisch zu essen, ist einfach gut für alle. :)
Kochst du abends noch? Schnell oder mit viel Geduld? Mit Tier oder ohne? Nervt dich die Tier-Ess-Diskussion?
Ich wünsche dir noch eine fantastische Woche, liebste Grüße
Eva

Mittwoch, 17. September 2014

{Fees Lomo-Fotochallenge} Nachts sind alle Katzen grau




Puuuuhh, das ist ja gerade nochmal gut gegangen. Ich komme gerade mit dem frisch entwickelten Film nach Hause. Und die Fotos sind was geworden. Ist das nicht der Wahnsinn? Ich hatte nämlich nur diesen einen Versuch, für mehrere vollgeknipste Filme fehlte mir bei einer Woche für die Entwicklung die Zeit. Und ich hatte ja sowas von keine Ahnung, wie lange ich belichten muss. Also habe ich so Pi mal Daumen 20 bis 60 Sekunden belichtet. Hat irgendwie geklappt. ;) Aber ich will nicht lange drumherum reden, hier sind meine Bilder. "Nachts sind alle Katzen grau" hieß das Thema dieser Lomography Challenge und auf einem schwarz-weiß Film stimmt das sogar gleich doppelt.

Geknipst habe ich mit der Sardina ohne Stativ, weil ich die Mäuschen-Perspektive so schön finde oder ein Mäuerchen in der Nähe war. Bei diesen Fotos habe ich nun auch endlich den Kabelauslöser getestet, den ich vom Mister bekommen habe. So musste ich den Auslöser nicht selbst gedrückt halten und konnte mich auf das ein oder andere Foto mogeln. Findest du mich?



Oben habe ich versucht mit meinen Armen ein Herz darzustellen. Ich finde mit etwas Phantasie sieht man es in der Mitte des Bildes. ;) Unten ist unser Balkon bei Nacht mit der Lichterkette über die ich mich jeden Abend freue. Und der Leuchtreklame-Pfeil, den ich selbst gebastelt habe.


Da wollte die Kamera im Zug doch unbedingt ein Selfie machen. Es war aber schon dunkel, also musste ich eine Langzeitbelichtung auf dem Knie durchziehen. Hat erstaunlich scharf geklappt. Hier ist also meine geliebte bemalte Sardina. Und die Wolken unten sind zwar leider etwas unscharf geworden, aber ich sehe da eine schwarze Fledermaus im dunklen Nachthimmel. Ist das vielleicht der Ruf nach Batman?

Ich freue mich so, dass ich noch mitmachen konnte und danke dir Fee nochmal riesig heftig für die Organisation dieser Challenge. Ich habe wirklich wieder mehr geknipst und mich endlich an Langzeitbelichtungen mit dem Kabelauslöser gewagt. Neues lernen ist so schön.
Liebste Grüße
Eva

Dienstag, 16. September 2014

{Machen, nicht pinnen} Ankündigung


Wir haben uns so sehr über eure tollen Kommentare zu unserem "Pinnst du noch, oder machst du schon?"-Projekt gefreut. Und ihr wolltet gerne mitmachen, also legen wir jetzt zusammen los. Immer am 15. des Monats, also das erste Mal am 15.10., veröffentlichen wir hier unsere Umsetzung einer Idee, die wir auf Pinterest oder in Zeitschriften gesehen haben. Und ihr habt dann die Möglichkeit, zu euren umgesetzten Projekten zu verlinken. Zu den Ideensammlungen auf unseren Pinterest-Boards findet ihr über die kleinen P's rechts in der Sidebar. Lasst uns einfach machen und nicht nur Ideen sammeln.
Liebste Grüße und wir freuen uns wahnsinnig,
Anne und Eva
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