Mittwoch, 22. Juni 2016

Kleine Geschenke mit Landkarten


Heute machen wir bei einem schönen Gemeinschaftsprojekt mit. Genau wie Ioana vom Blog Miss Red Fox lieben wir kleine Geschenke und schöne Geschenkverpackungen. Deshalb hat sie sich ausgedacht, gemeinsam mit anderen Bloggern jeden Monat unter der Überschrift #12giftswithlove ein bestimmtes Material für eine kleine Aufmerksamkeit oder eine kreative Verpackung zu verwenden. Diesen Monat ist das Material Landkarten und wir haben uns sehr gefreut dabei zu sein. Vor allem Anne ist spätestens durch ihr Studium äußerst kartenaffin. Hier haben wir dir bereits einen Geldbeutel aus Karten gezeigt. Oder als weitere Upcycling Idee Adress-Postkarten.
Für dieses Gemeinschaftsprojekt soll es ein kleines Mitbringsel sein. Bei Landkarten mussten wir sofort an Papierflieger und Schiffchen denken. Und was liegt da näher als ein kleines Mobile. Gar nicht schwer und schnell gemacht kann man es zum Beispiel einer Freundin zur Geburt des Nachwuchses schenken. Oder als Mitbringsel für kleine Geschwister.

Zwei Äste werden zu einem Kreuz mit Schnur zum Aufhängen verknotet. Papierschiffchen und / oder Flieger aus alten Landkarten falten und einen Faden durchziehen. Entweder mit einem Knoten versteckt im Segel des Bootes oder mit einem Tropfen Flüssigkleber fixieren und an die Äste hängen. Durch Verschieben nach innen und außen ein Gleichgewicht herstellen (Hebelgesetz und so ;).

Aus alten Landkarten kann man aber auch sehr gut Briefumschläge und Karten basteln. Die perfekte Verpackung für den Reisezuschuss zum Beispiel. Um sie ein bisschen aufzupeppen kann man entweder mit selbstgemachtem Linoldruck- oder gekauften Stempeln zum Beispiel einen Papierflieger aufbringen.


Auch aus Transparentpapier oder anderem Altpapier lassen sich schnell Umschläge gestalten. Ein Trick von meiner Oma: Einen alten Briefumschlag vorsichtig an den Klebekanten auflösen und anschließend als Schablone verwenden. So stimmen die Maße inklusive Klebelaschen direkt ohne langes Probieren.

Wir sind sehr gespannt, was Ioana aus den Landkarten gezaubert hat. Ihr findet ihren Beitrag zu #12giftswithlove hier und wir können dir nur ans Herz legen, eine Weile durch ihren kreativen Blog zu stöbern. Besonders toll finden wir zum Beispiel diese gestempelte Stadt.
Danke, dass wir mitmachen durften, Ioana. Es war uns eine Freude!
Liebste Grüße und genießt den Sonnenschein
Eva mit Anne

Sonntag, 15. Mai 2016

{Machen, nicht pinnen} Ausgabe 20: Eine wetterfeste Girlande




Diesmal habe ich mich weit von dem Pin entfernt, der mich inspiriert hat. Einer meiner ersten Pins auf meinem Projekte-Board bei Pinterest ist ein Täschchen, genäht von Frau Liebe aus gebügelten Plastiktüten. Die Idee so schöne Plastiktüten weiter zu verwerten, hat mich total begeistert und ist mir seitdem auch immer wieder im Netz begegnet. Auch wenn wir hier Plastiktüten-Verweigerer sind, kommen ein paar wenige doch zusammen, weil man spontan etwas kauft, das nicht in den Rucksack oder die Fahrradtasche passt.


Ich liebe Girlanden aller Art, aber eine Stoff oder gar Papier-Girlande für draußen, die man ständig wieder hereinholen muss, ist mir zu umständlich. Trotzdem versprühen Girlanden sofort gute Laune und Party-Stimmung. Bevor ich mich also daran wage, ein Täschchen aus gebügelten Plastiktüten zu nähen, konnte ich die Technik so ausprobieren. Das Bügeln will nämlich geübt sein. Das Bügeleisen sollte nicht zu heiß sein, aber auch nicht zu kalt. Verschieden starkes Plastik eignet sich unterschiedlich gut und wird am Ende verschieden starr. Für eine wetterfeste Girlande ist es jedoch egal, ob das Plastik unförmig zusammen schrumpelt oder unterschiedlich starr ist. Bei dünnen Plastiktüten habe ich drei Lagen verwendet, bei festeren Taschen reicht es, die zwei Lagen aufeinander zu schmelzen. Probiere einfach etwas herum und starte vielleicht nicht direkt mit deiner Lieblingstüte aus dem Urlaub. Für das Zusammennähen habe ich eine extra große Stichweite verwendet, um die Wimpel nicht zu perforieren und damit die Reißgefahr zu erhöhen.




Hast du im letzten Monat auch ein Projekt umgesetzt? Dann freuen wir uns, wenn du dich in der nächsten Woche hier verlinkst, oder ein Bild über Instagram mit dem Hashtag #machennichtpinnen teilst. Bitte beachte dafür die Hinweise unten.
Liebste Grüße
Eva mit Anne

Kleingedrucktes: Bitte vergiss nicht, die Quelle deiner Idee mit anzugeben. Wir wollen schließlich Ideen umsetzen und nicht klauen. Du hast eine Woche Zeit um dein Projekt hier zu verlinken. Bitte nimm dafür nur aktuelle Projekte und verlinke in deinem Beitrag zu diesem Post hier. Du kannst dein Projekt auch bei Instagram veröffentlichen. Verwende doch #machennichtpinnen und verweise auf unseren Instagram-Account @evasgezwitscher. Die nächste Runde {Machen, nicht pinnen} startet am 15. Juni.

Dienstag, 10. Mai 2016

Selbstgebaute Étagère aus Pappe


Man fragt sich manchmal, warum man sich etwas angetan hat. Auf einen hohen Berg klettern, ins eiskalte Wasser springen oder eine Étagère aus Pappe bauen. Glücklicherweise kommt die Belohnung meist hinterher: die Natur und sich selbst spüren, die Anstrengung und die Kälte und natürlich der Stolz, etwas selbst geschafft und erreicht zu haben. Und genau das ist das Gefühl, was man sich merkt und deshalb immer wieder springt. Auch wenn es die Male gibt, bei denen das Wasser einfach doch (noch) zu kalt ist.


Das Ausschneiden der Einzelteile war sehr mühsam, weil die Pappe so stark ist. Außerdem hatte ich keine Vorlage, sondern habe mir die Form selbst ausgedacht. Da war am Ende noch einiges Verbessern hier und da erforderlich. Zwischendrin habe ich mich verflucht, warum ich nicht für ziemlich günstig eins dieser fertigen Bausätze gekauft habe. Nunja, jetzt bin ich stolz. ;D
Bei der Farbwahl sind dir keine Grenzen gesetzt, viele mögen es geblümt und bunt, ich habe mich für schwarze Sprühfarbe mit goldenen Sprenklern entschieden.




Ich finde toll, dass die Étagère piepeinfach und blitzschnell wieder in die Horizontale zerlegt werden kann. Aber Essen sollte man, zumindest direkt, nicht draufstellen, weil die Farbe bei mir nicht lebensmittelecht ist. Cupcakes in dicken Papierförmchen oder eingepackte Pralinen gehen zum Beispiel. Oder man verwendet die Étagère für Nagellacke und sonstige Kosmetika oder Schmuck. Oder Blumen. :)
Herzliche Grüße und noch eine schöne Woche
Anne

Freitag, 15. April 2016

{Machen, nicht pinnen} Ausgabe 19: Frühlingshafter Blumenkranz


Yeah, es ist Frühling! Seit zwei Wochen geht die Natur so richtig ab und überall sprießt es grün und bunt. Macht dich das auch so glücklich? Um mir auch ein bisschen bunte Blumenpracht in die Wohnung zu holen habe ich den tollen Blumenkranz aus alten Eierkartons von Homemade Serenety gebastelt.


Als Basis dient dem Kranz ein Ring aus festem Karton. Meiner hat einen äußeren Durchmesser von
35 cm und der innere, ausgeschnittete Kreis von 24 cm. Für die Blümchen habe ich vier 10er Kartons verwendet und daraus unterschiedliche Blütenformen und Blätter ausgeschnitten. Mit Acrylfarbe habe ich alles bunt bemalt und zum Schluss mit Heißkleber auf dem Kranz befestigt.




Ich fahre jetzt meistens wieder mit dem Rad zur Arbeit, wenn die Sonne scheint. Außer es ist so Schietwetter wie heute. Wenn du diesen Monat auch eine gemerkte Idee umgesetzt hast, dann freuen wir uns, wenn du dein Projekt in der nächsten Woche hier verlinkst, oder über Instagram mit dem Hashtag #machennichtpinnen teilst. Bitte beachte dafür die Hinweise unten.
Liebste Grüße,
Anne mit Eva

Kleingedrucktes: Bitte vergiss nicht, die Quelle deiner Idee mit anzugeben. Wir wollen schließlich Ideen umsetzen und nicht klauen. Du hast eine Woche Zeit um dein Projekt hier zu verlinken. Bitte nimm dafür nur aktuelle Projekte und verlinke in deinem Beitrag zu diesem Post hier. Du kannst dein Projekt auch bei Instagram veröffentlichen. Verwende doch #machennichtpinnen und verweise auf unseren Instagram-Account @evasgezwitscher. Die nächste Runde {Machen, nicht pinnen} startet am 15. Mai.

Sonntag, 27. März 2016

3 Jahre Geschwistergezwitscher


Wir freuen uns, schon seit 3 Jahren unsere Ideen und Projekte hier zu zeigen. Tausend Dank für all deine lieben Kommentare, dein Interesse und den spannenden Austausch! Es wird weitergehen wie bisher, nicht im schnellsten Tempo, aber wir möchten noch viel mit dir teilen. Wir hoffen, du bist dabei. :)

Liebste Grüße
Anne und Eva

Dienstag, 15. März 2016

{Machen, nicht pinnen} Ausgabe 18: Drahtkörbchen


Kennst du das Problem mit der Gewürzaufbewahrung? Sobald sich die Standard-Studentenausrüstung bestehend aus Salz, Pfeffer, Paprika, Curry und provençalischen Kräutern um einiges erweitert, braucht man einen eigenen Platz für Gewürze. Und zwar nicht den offenen neben dem Herd. Und wenn man keinen schönen Platz für ein Gewürzregal findet, keine freie Schublade mehr hat und sich sowieso alle Ecken in der Küche wie von selbst gefüllt haben, ist es Zeit für einen Trick. Der Trick mit der Kiste. Sobald man Dinge in einer Kiste aufbewahrt, gilt es als aufgeräumt, egal wie voll die Kiste ist. Genau diesen Trick habe ich in dem total überfüllten und unübersichtlichen Gewürzfach angewandt und war begeistert. Aber erst, nachdem ich auch noch diesen Trick mit den selbstgebauten Körbchen gelernt habe.


Weil man ja quasi nie genau das findet, was man gerade sucht, oder zumindest nicht, zu dem Zeitpunkt an dem man gerade sucht, musste ich mir das Körbchen in den eigenen Maßen eben selbst machen. Und das geht ziemlich einfach:
- Hasendraht aus dem Baumarkt
- eine Beißzange
Nach folgendem Schema den Draht in den Wunschmaßen zuschneiden, an den Kanten hochbiegen und die langen Enden um die anliegende Seite biegen. (Die Grundfläche ist rot markiert.)


Und nun zu dir: Hast du diesen Monat auch eine gemerkte Idee umgesetzt? Wir freuen uns, wenn du dein Projekt in der nächsten Woche hier verlinkst, oder über Instagram mit dem Hashtag #machennichtpinnen teilst. Bitte beachte dafür die Hinweise unten.
Liebste Grüße
Anne mit Eva

Kleingedrucktes: Bitte vergiss nicht, die Quelle deiner Idee mit anzugeben. Wir wollen schließlich Ideen umsetzen und nicht klauen. Du hast eine Woche Zeit um dein Projekt hier zu verlinken. Bitte nimm dafür nur aktuelle Projekte und verlinke in deinem Beitrag zu diesem Post hier. Du kannst dein Projekt auch bei Instagram veröffentlichen. Verwende doch #machennichtpinnen und verweise auf unseren Instagram-Account @evasgezwitscher. Die nächste Runde {Machen, nicht pinnen} startet am 15. April.

Montag, 15. Februar 2016

{Machen, nicht pinnen} Ausgabe 17: Mission "Veganer Kuchen"


Schon länger wollte ich das ausprobieren: Einen veganen Kuchen. Und ich war skeptisch. Geht das, so ohne Ei, Butter, Milch? Unsere Aktion {Machen, nicht pinnen} war da perfekt, um eines der vielen gespeicherten Rezepte endlich umzusetzen. Ich habe mich für einen veganen Death by chocolate Kuchen entschieden, weil das Foto so verführerisch lecker aussieht. Bei Nadine und Jörg von Eat this findet ihr noch viele andere vegane Rezepte.

Ich war schon lange nicht mehr so aufgeregt beim Zubereiten eines Kuchens. Backen ist hier allerdings das falsche Verb, weil der Kuchen nur über Nacht in den Kühlschrank muss um fest zu werden. Überrascht hat mich, dass alle drei Schichten (Boden, Creme und Ganache) aus fast den selben Zutaten bestehen: Kokosöl, Kakao, Nüsse und Ahornsirup. Aber eben in anderen Mengenverhältnissen wodurch die unterschiedlichen Konsistenzen entstehen. Außerdem ist Ahornsirup das einzige Süßungsmittel, es kommt kein Industriezucker in die Creme.
Geschmacklich hat der Kuchen voll überzeugt. Der Kokosgeschmack ist deutlich, man müsste den Kuchen also fairerweise Kokos-Schoko-Kuchen nennen. Da ich Kokos aber mag, war mir das egal. Der Mister und meine Freundin waren total begeistert von Geschmack und Konsistenz und dass der Kuchen vegan ist, vermutet man überhaupt nicht.

Besonders gespannt war ich, ob die Schichten tatsächlich fest werden. Das hat bei mir leider nicht perfekt funktioniert, wie man an dem Bild unten sieht. Die Ganache oben war fest wie Schokolade und die Creme darunter zu flüssig. Dadurch konnte man den Kuchen nicht ohne größeres Gematsche in Stücke schneiden. Ich vermute, dass es an der Menge Kokosöl lag. Die Mengenangaben in Esslöffel im Rezept lassen da relativ viel Spielraum. Dem Geschmack schadet das natürlich nicht.
Ich habe direkt beschlossen, die mittlere cremige Schicht im Sommer nochmal als Schokomousse im Glas zuzubereiten. Die hat mir nämlich richtig gut geschmeckt.

Wer hat schonmal einen veganen Kuchen gemacht und kann mir ein Rezept empfehlen? Ich werde nämlich auf jeden Fall wieder vegan "backen". Sich an neue Sachen zu trauen ist immer wieder schön und bringt Freude in den Alltag. Als nächstes will ich den veganen Carrot Cake von Eat this probieren.
Jetzt bist du dran: Hast du diesen Monat auch eine schon lang gepinnte oder aus einer Zeitung herausgerissene Idee umgesetzt? Wir freuen uns, wenn du dein Projekt in der nächsten Woche hier verlinkst, oder über Instagram mit dem Hashtag #machennichtpinnen teilst. Bitte beachte dafür die Hinweise unten.
Liebste Grüße
Eva mit Anne

Kleingedrucktes: Bitte vergiss nicht, die Quelle deiner Idee mit anzugeben. Wir wollen schließlich Ideen umsetzen und nicht klauen. Du hast eine Woche Zeit um dein Projekt hier zu verlinken. Bitte nimm dafür nur aktuelle Projekte und verlinke in deinem Beitrag zu diesem Post hier. Du kannst dein Projekt auch bei Instagram veröffentlichen. Verwende doch #machennichtpinnen und verweise auf unseren Instagram-Account @evasgezwitscher. Die nächste Runde {Machen, nicht pinnen} startet am 15. März.

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