Samstag, 15. November 2014

{Machen, nicht pinnen} Ausgabe 2: Professioneller Kartoffeldruck

Auf geht es in die zweite Runde "Pinnst du noch, oder machst du schon?". Wegen Umzug heute etwas später. ;) Wir sind total begeistert, wie viele Leute in der ersten Runde mitgemacht haben. Ist es nicht schön, die vielen Ideen auf Pinterest oder in Zeitschriften auch tatsächlich umzusetzen?

Ich liebe Kartoffeldruck und auch wenn ich keine konkrete Erinnerung daran habe, weiß ich, dass wir das als Kinder mit viel Spaß gemeinsam gemacht haben. Leider werden die Formen meistens etwas zackig, wenn man das Muster mit einem Messer ausschneidet. Was bei Kindern sehr charmant wirkt, finde ich für mich nicht so schön. Da bin ich bei Pinterest über diese Idee vom Blog Wummelkiste gestolpert. Statt eine Form mit einem Messer auszuschneiden, verwendet man einfach einen Plätzchenausstecher und muss nur noch die Kartoffel um den Ausstecher herum wegschneiden. Geht ziemlich schnell und man hat einen perfekt geformten Stempel. Der Rest hat genauso viel Spaß gemacht wie früher: Stoffmalfarbe mit einem Pinsel auftragen und einen weißen Stoff mit Wölkchen bestempeln.


Dazu habe ich mit Stoffmalfarben noch kleine bunte Tropfen gemalt. Am Ende habe ich aus dem Stoff ein einfaches Täschchen genäht, das wir gefüllt mit ein paar Kleinigkeiten an unsere Nachbarn verschenken wollen. Die sind nämlich gerade Eltern geworden und da kann man kleine Krimskrams-Täschchen für Windeln, Creme und Co sicher immer gebrauchen. :)

Und jetzt seid ihr dran. Her mit euren Projekten! Wir wollen sehen, was ihr im letzten Monat umgesetzt habt. (Ein paar kleine Regeln stehen unten.)
Liebste Grüße und bleib kreativ,
Eva mit Anne

Kleingedrucktes: Bitte vergiss nicht, die Quelle deiner Idee mit anzugeben. Wir wollen schließlich Ideen umsetzen und nicht klauen. Du hast eine Woche Zeit um dein Projekt hier zu verlinken. Bitte nimm dafür nur aktuelle Projekte und verlinke in deinem Beitrag zu unserem Post. Du kannst dein Projekt auch bei Instagram veröffentlichen. Verwende doch #machennichtpinnen und verweise auf unseren Instagram-Account @evasgezwitscher. Am 15.12. wird es die nächste Runde geben.

Mittwoch, 12. November 2014

Das Obendrauf macht die Suppe {Teil 3}


Ich liebe Suppen in den kalten Jahreszeiten. Überall sind so langsam die Blätter von den Bäumen gefallen und ich sitze gerne in Decken gekuschelt auf dem Sofa mit einer warmen Suppe und danach noch heiße Schokolade. Wenn ich sehr kuschlig bin sogar mit Marshmallows. Für mich zählen bei einer Suppe aber nicht nur die inneren Werte sondern auch die obendrauf. Hier auf dem Blog gab es schon Zimtcroutons und Kresse mit Laugenknusper. Erinnerst du dich noch an Teil 1 und Teil 2? Dieses Mal hat der Mister gekocht. Tomatensuppe mit einem Häubchen Rosmarinschaum und Parmesan-Croutons. Das war sowas von zum Reinlegen lecker. Ich war so froh über Reste für den nächsten Tag. :)

Tomatensuppe mit Rosmarinschaum und Parmesan-Croutons (für 2 Personen)
eine Dose gestückelte Tomaten
einige kleine frische Tomaten
einen Esslöffel Tomatenmark
zwei Esslöffel Zucker
eine kleine Zwiebel
Knoblauch
drei Rosmarinzweige
0,25l Milch
3 Scheiben Toastbrot
Butter
Parmesan
Die Zwiebeln in Olivenöl bei kleiner Hitze glasig dünsten, dann das Tomatenmark dazu rühren und leicht anschwitzen. Die kleingeschnittenen frischen Tomaten dazu, kurz anschmoren und dann zwei Esslöffel Zucker darüber streuen und leicht karamellisieren lassen. Anschließend einen Rosmarinzweig und die Dose Tomaten in den Topf geben und bei wenig Hitze köcheln lassen.
Für den Schaum zwei Zweige Rosmarin in einem Viertelliter Milch bei ganz kleiner Stufe erwärmen und immer wieder umrühren bis einem das Aroma kräftig genug ist. Schmeckt man allerdings deutlich weniger heraus als man es riecht, also auf jeden Fall probieren.
Für die Croutons das Toastbrot in kleine Würfel schneiden, in reichlich Butter anrösten und am Schluss den gehobelten Parmesan darüber streuen. Kurz warten, bis der Käse zu schmelzen beginnt.
Die Rosmarin-Milch aufschäumen (wir haben dafür einen Isi Sahneschäumer), die Suppe in einen Teller gießen, Schaum darauf und mit Croutons servieren.
Der Schaum war so bei uns nicht sehr stabil. Am Geschmack ändert das ja aber nichts. Man könnte allerdings auch Sahne nehmen und aufschlagen, die ist sicher stabiler.

Lass es dir gut gehen. Liebste Grüße
Eva

Dienstag, 4. November 2014

Adventskalender-Idee: Upcycling von alten Ölbildern


Heute habe ich die Ehre, bei der lieben Julika von "45 lebensfrohe Quadratmeter" einen Gastpost schreiben zu dürfen. Sie hatte nämlich die wunderbare Idee, im November jeden Tag ein kleines selbstgemachtes Projekt vorzustellen, das man dann seinen Liebsten in den Adventskalender stecken kann. Nachdem ich jedes Jahr mindestens einen Adventskalender mache, bin ich von der großen Ideensammlung natürlich begeistert. Und das Beste ist: Man kann viele der Projekte sogar gewinnen. Also hüpf rüber, kommentiere fleißig und mit etwas Glück hast du ein Türchen schon befüllt.

Meine Idee startet mit diesen alten Landschaftgemälden vom Trödel. Was daraus wird? Kunst natürlich, schau einfach bei Julika nach. ;)
Liebste Grüße
Eva

Quelle: Das erste Bild stammt von Julika.

Samstag, 1. November 2014

Der erste Samstagskaffee im neuen Zuhause


Heute schicke ich meinen Samstagskaffee noch ganz spät zu Ninja und ihrer Kaffeerunde. Hier unser Morgenkaffee in der neuen Wohnung (mit Parkett!). Wir freuen uns wahnsinnig auf die Zeit im neuen Zuhause und waren heute schon ganz fleißig am Streichen.
Hab ein wunderbares Wochenende, liebste Grüße
Eva

Dienstag, 28. Oktober 2014

Mein liebstes Zuhause - Gemütliches Wohnzimmer


Nach unserer Küche möchte ich dir heute unser Wohnzimmer zeigen. So wie es wirklich aussieht. Na gut, ein bisschen habe ich noch aufgeräumt, aber im Großen und Ganzen sieht es bei uns daheim genau so aus. Und ich liebe es. Es ist wie in der Küche bunt und es gibt ganz viel zu sehen. Ich mag vor allem die kleinen Details wie die Lomography-Kameras im Mini-Gewächshaus. Oder den Pinguin-Nüsschen-Spender vom Trödel rechts daneben. Überall gibt es etwas zu entdecken: Selbstgemachtes, Gekauftes, Geschenktes. Komm herein und schau dich um.

Die Matroschkas haben wir in Neuseeland gekauft und sie sind eine schöne Erinnerung an einen wunderbaren Urlaub. Mein grüner Daumen hält sich sehr versteckt, deshalb mag ich unkomplizierte Pflanzen wie Sukkulenten. Und ein Blumentopf bekommt hier auch mal einen kleinen Schnurrbart aus Maskingtape.
Hätte ich drei Wünsche frei, ich würde mir alten Parkettboden, hohe Stuckdecken und große, geteilte Fenster wünschen. Aber das sind Dinge, die man nicht ändern kann, vor allem nicht in einer Mietwohnung. Deshalb haben wir uns mit dem wunderschönen (haha) grauen Linoleumboden arrangiert und der große weiße Teppich macht den Boden gleich viel wohnlicher. Bald werden wir ja umziehen und in der neuen Wohnung liegt -trommelwirbel- Parkett. Zwar kein altes, aber Holzboden ist Holzboden und ich freue mich wahnsinnig.

Die Mischung aus alt und neu, Holz und bunt, Landhausstil und Retro zieht sich auch durch unser Wohnzimmer. Ich könnte nie alles einheitlich einrichten. Und ich finde es toll, wenn eine Wohnung individuell eingerichtet ist. Die schwarzweißen Collagen über dem Sofa sind zum Beispiel selbstgemacht und für unsere Schallplatten habe ich kleine Rollen an eine alte Bierkiste aus Holz geschraubt. Dahinter steht unser Schränkchen vom Trödelladen, in dem mein geliebtes Blümchengeschirr seinen Platz findet.
An der gegenüberliegenden Wand stehen unsere Bücherregale und unser Fernseher. Die Bilderleiste darüber lenkt ein bisschen von der Technik ab. Im rechten Rahmen siehst du ein vergrößertes analoges Supersampler-Bild, aufgenommen in Neuseeland an einem einsamen Strand. Und links eine Sammlung von quadratischen Lieblings-Telefonbildern aus 2013. Beide habe ich für ungefähr fünf Euro im Copyshop ausdrucken lassen. Wie man den Leuchtpfeil selber bastelt, habe ich dir hier gezeigt. Das Buch, in dem ich gerade schmökere, ist übrigens das neue Buch von Steffi von "ohhhmhhh". Ist sehr zu empfehlen.

Freust du dich auch so auf eine kuschelige Zeit daheim, wenn es draußen ungemütlich und kalt wird? Bücher lesen auf dem Sofa, Lieblingsserien anschauen, herumwerkeln, Kerzen anzünden... Mach es dir schön in deinem Zuhause, was auch immer dir gefällt.
Liebste Grüße
Eva

Lampe von Zill Licht
Matroschkas von Ingela Arrhenius z.B. hier

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Lieblingsbilder Ausgabe 37 + kleines Herbst-DIY


Vor Kurzem hatte ich 1-jähriges in Bielefeld. Zeit für ein kurzes Résumé? Ich mag die Stadt. Sie hat eine tolle Größe, bei der man immer wieder bekannte Gesichter trifft, sich aber dennoch nicht beobachtet fühlt. Ich mag Gerüchteküchen überhaupt nicht. Und im Gegensatz zum Dorfleben, kann man dem Tratsch in dieser 300.000-Einwohnerstadt auch gut entgehen und trotzdem ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln. :)
Die Lage ist nicht perfekt für mich. Meine Familie ist in Süddeutschland und mein Freund in Dresden. Aber das wird sich alles hoffentlich im nächsten Jahr in der ein oder anderen Art verändern.
Was dagegen toll ist, ist die viele Natur ringsum. In weniger als 15 Minuten stehe ich im Wald. Bei einem dreistündigen Abendspaziergang neulich habe ich zum ersten Mal den Fernsehturm aus der Nähe gesehen und dir ein paar herbstliche Lieblingsbilder mitgebracht.





Wie findest du dieses niedliche Herbst-Accessoire? Unterwegs habe ich ein paar Eicheln gesammelt und bei dieser die Eichel aus dem Hut gelöst. Dann mit der Heißkleberpistole ein Filzkügelchen in den Hut geklebt und eine Schnur oben festgeknotet. Mich machts froh. :)

Es ist schon wieder fast Wochenende! Hast du schon Pläne?
Ich geh vielleicht Blätter sammeln. Der Herbst ist toll! Auch wenns kühl ist, da kann man sich gut einkuscheln und heißen Tee oder Kaba trinken. ;)
Liebste Grüße,
Anne

Mittwoch, 15. Oktober 2014

{Machen, nicht pinnen} Ausgabe 1: Globus

Jetzt geht es los. Unser Projekt "Machen, nicht pinnen" geht in die erste Runde. Worum es geht? Die wunderbaren Projekte, die man in Zeitschriften und auf Blogs entdeckt, nicht nur auszuschneiden oder bei Pinterest zu pinnen, sondern einfach mal machen. Ideen nicht nur konsumieren und ständig neue, noch ausgefallenere erwarten, sondern selber kreativ werden. Bei diesen Kabelverschönerungen kam die Idee auf, ein gemeinsames Projekt daraus zu machen. Zusammen ist schöner als alleine. Deshalb gibt es immer am 15. des Monats die Möglichkeit mitzumachen und dein umgesetztes Projekt hier zu verlinken. Dabei ist es egal, ob du eine Idee genauso umsetzt, wie du sie gesehen hast, oder ob du sie kreativ abwandelst. Wichtig ist nur, dass du loslegst. (Ein paar kleine Regeln stehen unten.)



Damals, als ich diesen kleinen Globus in Berlin auf dem tollen Mauerpark-Flohmarkt sah, konnte ich als Kartographin nicht vorbeigehen. Also kaufte ich mir im Studium meinen ersten eigenen Globus. Nachdem ich mir quasi nie Deko kaufe (diese Woche habe ich meine 1. Vase erstanden), hatte er immer einen festen Platz im Regal. Obwohl ich schon seit langem die Farben nicht mehr schön finde, die sind einfach ausgeblichen. Als ich dann im Internet gesehen habe, dass man Globen auch cool anmalen kann (so zum Beispiel) wusste ich, was mein nächstes Wochenend-Projekt wird. Tatsächlich hat das Ganze einige Stunden gedauert. Aber ich finde, es hat sich gelohnt. Was meinst du? Schwarze Kontinente auf weißem Meer. (Kartographisch ist das übrigens ein harter Regelbruch: Wasser heller als Land verstößt gegen die höchsten Kartographen-Regeln. ;) )
So geht's:
Den Globus aus der Verankerung nehmen und mit Schaschlikspießen in einem Karton fixieren oder alternativ den Halter gut abkleben und in einen Karton stellen. Dann mit weißem Spraylack die Kugel (am besten im Freien) lackieren und die Schicht trocknen lassen. Der Karton ist dabei ein guter Schutz, damit man nicht die ganze Umgebung mitlackiert. So oft wiederholen, bis die Ländergrenzen gerade noch zu erkennen sind und diese mit einem Edding nachfahren. (Ich habe den Edding direkt auf den Globus gemalt, würde aber nächstes Mal zuerst ein paar Schichten weiß sprühen. So sieht man die Konturen am Schluss besser.) Mit der Spraydose den Globus so oft in dünnen Schichten lackieren, bis die bunten Farben nicht mehr durchschimmern, man den Edding aber noch durchscheinen sieht. Zum Schluss die Länder mit einem Pinsel und schwarzem Acryllack ausmalen und den Globus wieder in der Halterung befestigen.


Welche Idee hast du im letzten Monat umgesetzt? Wir freuen uns über jeden, der sein Projekt hier verlinken möchte:

Liebste Grüße und bleibt kreativ,
Eva und Anne

Kleingedrucktes: Bitte vergiss nicht, die Quelle deiner Idee mit anzugeben. Wir wollen schließlich Ideen umsetzen und nicht klauen. Du hast eine Woche Zeit um dein Projekt zu verlinken. Bitte nimm dafür nur aktuelle Projekte. Am 15.11. gibt es dann die nächste Runde.
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